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Warum ein Steh-Sitz-Tisch?

Warum ein Steh-Sitz-Tisch?

Warum solltest du dir einen Steh-Sitz-Tisch zulegen? - Weil wir der Ansicht sind, dass unsere Gesundheit das Wichtigste überhaupt ist.

Es gibt viele gute Gründe, warum sich ein Steh-Sitz-Tisch auf Dauer lohnt. Der hauptsächliche Nachteil im Gegensatz zum Kauf eines normalen Sitz-Schreibtisches liegt auf der Hand: Der Preis. Wie du jedoch nachfolgend feststellen wirst, machen die vielen Vorteile eines Steh-Sitz-Tisches den höheren Preis mehr als wett. Denn ein höhenverstellbarer Tisch, an dem abwechselnd stehend und sitzend gearbeitet wird, kann häufig auftretende Schmerzen in Bereichen des Rückens, der Schultern und des Nackens deutlich reduzieren. Zudem fördert die Abwechslung zwischen stehendem und sitzendem Arbeiten unmittelbar deine Gesundheit.

 

Warum ist zu langes Sitzen so ungesund?

Im Gegensatz zu unseren Vorfahren sitzen heutzutage vor allem Büroarbeitende viel häufiger und länger: beim Frühstück, beim Weg zur Arbeit, bei der Arbeit, beim Mittagessen, wiederum bei der Arbeit, beim Weg nach Hause, beim Abendessen, abends vor dem Fernseher, … Wir sitzen zu häufig und zu lange. Dies hat fatale Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn der Mensch ist dafür gebaut, sich zu bewegen, mit Ausnahme während des Schlafens.

schreibtisch

 

Gemäss diversen Studien steigert zu langes Sitzen unter anderem das Risiko für diverse Rückenprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Depressionen, Kopfschmerzen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie einer reduzierten Lebenserwartung. Die häufigsten und wohl auch am meisten wahrgenommenen Beschwerden sind Schulter- und Rückenschmerzen. Ungefähr 80% der Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens einmal oder wiederholt an Rückenschmerzen. Von den Menschen mit Bürojob haben sogar 44% mindestens einmal pro Woche Rückenschmerzen. Der Grund dafür ist in vielen Fällen die überwiegend sitzende Arbeitshaltung.

 

In den aktuellen Bewegungsempfehlungen für die Schweiz vom Bundesamt für Sport wird Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter nicht nur körperliche Aktivität mittlerer Intensität von 2 ½ Stunden oder hoher Intensität von 1 ¼ Stunden Dauer wöchentlich empfohlen, sondern auch darauf hingewiesen, dass langdauerndes Sitzen öfters unterbrochen werden sollte.

 

 

Welche negativen Auswirkungen hat langes Sitzen?

 

Rückenschmerzen

Zu den häufigsten Auswirkungen durch langes Sitzen gehören regelmässig wiederkehrende Rückenschmerzen, Verspannungen der Schultern aber auch Bandscheibenvorfälle. Während man aufrecht steht, wirkt ein Druck von ca. 100% auf unsere Bandscheiben, während dieser Druck beim geraden Sitzen auf 140% steigt. Die meisten Menschen halten eine etwas nach vorne geneigte Sitzposition für besonders bequem. Bei dieser Position verdoppelt sich die Belastung sogar auf knapp 200%. Was vermeintlich angenehm ist, erreicht auf Dauer eine Schädigung des Rückens.

 

Vorteil_Stehtisch

Geringere Lebenserwartung

In einer im Jahr 2010 veröffentlichten Studie der amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft (American Cancer Society) wurden über 123'000 Erwachsene 14 Jahre lang begleitet. Bei Männern, die täglich mehr als sechs Stunden sassen, lag die Sterblichkeitsrate um 20% höher als im Vergleich zu denjenigen, welche täglich nur drei Stunden sassen. Bei den Frauen, welche täglich über sechs Stunden sitzend verbrachten, war die Sterblichkeitsrate sogar um 40% höher. Erstaunlicherweise traten die negativen Folgen des Sitzens auch bei Probanden auf, die regelmässig trainierten, also hatte selbst Sport keinen Einfluss auf die Ergebnisse.

Trotzdem sollte man keinesfalls die sportlichen Aktivitäten in der Freizeit reduzieren oder einstellen, jedoch proaktiv die inaktiven Phasen des Sitzens reduzieren bzw. regelmässig unterbrechen.

 

Eine australische Studie kam zudem zum Schluss, dass uns jede Stunde Fernsehzeit infolge physischer Inaktivität 22 Minuten an Lebenszeit kostet.

 

Erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes

Gemäss einer Analyse von 10 Studien ist eine lange Sitzdauer mit einem 112% höheren Risiko für eine Typ-2-Diabetes-Erkrankung verbunden. Wer also länger sitzt, verdoppelt das Risiko, an einer Typ-2-Diabetes zu erkranken.

 

Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine britische Untersuchung. Aufgrund Erhebungen von der Dauer der körperlichen Betätigung und der Freizeitgestaltung von 3’670 Beamten reduzierte sich das Diabetesrisiko um mehr als 75%, wenn die Probanden weniger als zwölf Stunden pro Woche sassen. Beamte, welche mehr als 25 Stunden pro Woche sassen, waren anfälliger für metabolische Risikofaktoren wie Diabetes, Insulinresistenz und «schlechtes» Cholesterin.

 

Erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Thrombosen

Der sitzende Lebensstil führt dazu, dass Stoffwechsel und Kreislauf auf Sparflamme herunterfahren, wodurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten ansteigt. Da der Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herz normalerweise durch die Wadenmuskulatur unterstützt wird, können im Sitzen bei entsprechender Veranlagung durch angestautes Blut leichter Schwellungen oder Thrombosen entstehen.

 

Stehpult

Erhöhtes Krebs-Risiko

In einer Metaanalyse von 43 Beobachtungsstudien, welche 4 Millionen Menschen und 68’938 Krebsfälle beinhalteten, konstatierten die Forscher bei Menschen, die viel sassen, ein statistisch signifikant höheres Risiko für Darm-, Gebärmutter- und Lungenkrebs. Die Forscher hielten fest, dass der sitzende Lebensstil auch bei körperlich aktiven Personen eine schädliche Auswirkung auf die Auswirkung von Krebs hat. Die Begrenzung der Zeit, die wir sitzen, könne eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Krebs spielen.

 

Osteoporose

Körperliche Bewegung fördert die knochenaufbauenden Prozesse, verbessert die Knochenstruktur und stärkt die Muskeln. Das Risiko einer Osteoporose lässt sich durch Bewegung vermindern. Beim Sitzen bleibt diese Verbesserung der Knochenstruktur aus.

 

Vorantreiben des Alterungsprozesses

In einer Studie der San Diego’s School of Medicine wurde das Sitzverhalten von 1'481 älteren Frauen untersucht. Das Ergebnis: Zu langes Sitzen kann den Alterungsprozess vorantreiben. Die Zellen von Frauen, welche die meiste Zeit des Tages sassen, alterten im Vergleich zu den weniger sitzenden Frauen schneller bzw. die Zellen waren biologisch acht Jahre älter als das tatsächliche Alter der Frauen.

 

Depressionen

In einer australischen Studie wurde beobachtet, dass Probanden mit zunehmender Sitz-Zeit pro Woche ein zunehmendes Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen hatten. Eine andere Beobachtungsstudie kam ebenfalls zum Schluss, dass die Verminderung der Sitz-Zeit Symptome von Depressionen verbessern kann.

 

Kopfschmerzen

Hartmut Göbel, Chefarzt der Schmerzklinik Kiel geht davon aus, dass 70% der regelmässig auftretenden Kopfschmerzen durch zu langes Sitzen in Verbindung mit einer schlechten Sitzhaltung und einem falsch eingestellten Schreibtisch verursacht werden. Dies führt zu Nackenverspannungen, die schlussendlich Kopfschmerzen auslösen.

 

Übergewicht

Während des Sitzens werden nur sehr wenige Muskeln unseres Körpers beansprucht, was dazu führt, dass auch die Kalorienverbrennung runterfährt. Klaus Völker, Sportmediziner der Universitätsklinik Münster rechnet vor, dass man im Sitzen pro Minute 0.7 kcal weniger verbrennt als im Stehen. Hochgerechnet ergibt dies 42 kcal pro Stunde, 357 kcal je Arbeitstag und in der Woche 1'785 kcal, also fast den durchschnittlichen Tagesbedarf eines erwachsenen Mannes, der bei ca. 2'000 kcal liegt.

 

Zahlreiche Studien zeigen somit, dass sich zu viel Sitzen auf Dauer negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Doch Experten empfehlen, für eine optimale Belastungsverteilung im Körper im Büro nicht nur zu stehen, sondern vielmehr das Sitzen häufig zu unterbrechen, also abwechselnd im Sitzen und im Stehen zu arbeiten. Ein elektronisch höhenverstellbarer Steh-auf-Tisch unterstützt eine wechselnde Arbeitshaltung unmittelbar und ohne Zeitverlust.

 

 

Welche positiven Auswirkungen hat Aufstehen?

 

Weniger Rückenschmerzen

Durch einen Haltungswechsel im Büro werden Rücken- und Beinmuskulatur trainiert, Herz und Kreislauf angeregt und die Atmung verbessert. Aufstehen schützt die Wirbelsäule und wirkt Verspannungen, Bandscheibenvorfällen und Verletzungen entgegen.

 

Reduktion von Beschwerden führt zu Produktivitätssteigerung

Gemäss einer Studie der Hochschule Luzern lässt sich die Produktivität von Büromitarbeitenden um 20-30% steigern, wenn Beschwerden u. a. an den Schultern, Kreuz und Rücken reduziert werden.

 

Produktivität

Höhere Konzentration und Produktivität

In einer Studie untersuchten britische Wissenschaftler 10'308 Menschen mittleren Alters (zwischen 35 und 55 Jahren) mit hoher, mittlerer oder niedriger körperlicher Aktivität. Dabei stellte sich heraus, dass geringe körperliche Aktivität ein Risikofaktor für schlechtere kognitive Leistungen waren. Zudem fiel bei niedrigem Aktivitätslevel auch die fluide Intelligenz tiefer aus, welche die Fähigkeit, logisch zu denken, Probleme zu lösen sowie das kurzfristige Gedächtnis beinhaltet. Aufstehen verbessert also die Sauerstoffzufuhr des Gehirns und somit die Konzentration sowie die Gedächtnisleistung des Gehirns.

Zum gleichen Ergebnis kamen Forscher, welche die erheblichen positiven Auswirkungen von Stehpulten bei Schulkindern auf die neurokognitiven Funktionen der Kinder, u. a. auf die Aufgabenausführung und Merkfähigkeit bewiesen haben.

 

Förderung des Bewegungsapparats

Aufstehen wirkt sich positiv auf das gesamte Immunsystem aus, mindert die Gefahr für eine Lungenembolie, eine Verschlechterung der Lungenfunktion oder die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken.

Zudem reduziert Aufstehen die Gefährdung, an einer Herz-, Gefässerkrankung oder Bluthochdruck zu erkranken.

 

Geringeres Risiko für Diabetes und Übergewicht

Aufstehen senkt das Risiko, an einer Stoffwechselstörung wie Diabetes zu erkranken. Es aktiviert zudem den Stoffwechsel, was den Bauchumfang reduziert und Übergewicht entgegenwirkt.

 

Geringeres Krebs-Risiko

Aufstehen mindert das Risiko, an Darm- oder anderen Krebsarten zu erkranken.

 

Knochendichte, Gelenke und Muskulatur

Aufstehen wirkt positiv auf Knochen und Gelenke. Mehr Bewegung erhält und verbessert die Knochendichte sowie die Beweglichkeit der Gelenke. Aufstehen erhält die Funktion der Muskulatur und schützt vor Muskelabbau.

 

Verbesserung des Wohlbefindens

In einem Projekt wurden sieben Wochen lang mithilfe von Steh-Sitz-Tischen die Sitz-Zeit von Büromitarbeitenden täglich um 66 Minuten reduziert, wodurch sich 87% der Teilnehmenden wohler und 75% gesünder fühlten sowie sich bei 54% der Teilnehmenden bestehende Rücken- und Nackenschmerzen besserten. 66% der Probanden gaben an, sich produktiver zu fühlen.

 

Schnellere Entscheidungen

Gemäss einer weiteren Studie wurden die Reaktionszeiten von Antworten auf einfachere und schwierigere Aufgaben von Menschen im Sitzen und im Stehen gemessen, wobei bei den Probanden im Stehen die Reaktion 5-20% schneller ausfiel.

 

Energie_Muedigkeit_StehtischMehr Energie und weniger Müdigkeit

Eine Studie, für die Steh-Sitz-Tische in Büros getestet wurden, zeigte: 87% der Testenden fühlten sich energiegeladener.

 

Weniger Fehlzeiten im Büro

Durch eine dynamische Steh-Sitz-Kultur vermindert sich die gesundheitsbedingte Ausfallwahrscheinlichkeit drastisch. Einerseits durch häufige Fehlzeiten durch Rückenschmerzen, andererseits durch Vorbeugung gegen andere chronische Erkrankungen, welche ebenfalls eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben können. Aus dieser Perspektive ist die Investition deines Arbeitgebers in einen Steh-auf-Tisch auch aus wirtschaftlicher Sicht schnell amortisiert.

 

Wir unterstützen dich bei der Förderung deiner Gesundheit.

Weil sie das Wichtigste überhaupt ist. Mach mit und steh jetzt auf!

 

Sieh dir jetzt unsere verschiedenen elektronisch höhenverstellbaren Steh-Sitz-Tische an:

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